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Zeitzeich(n)en

An jedem ersten Mittwoch im Monat biete ich ein kostenloses Online-Zeichnen an.

Das Zeitzeich(n)en ist weniger die erste Begegnung mit der Neurographik, sondern zumeist mit NeuroArt, die in erster Linie der Entspannung, dem Abschalten dient. Hier kannst du deinen Gedanken freien Lauf lassen, musst dich nicht anstrengen und mit schweren Themen beschäftigen, sondern darfst dich dem Fließen der Linien und der Farben ganz hingeben. Du kommst in deinen FLOW.

Rückblick auf vergangenes Zeitzeich(n)en

5. Juni 2024 "Zeitzeichnen" -

11. Online-Zeichnen

"Mein Leben - fest verankert und doch beweglich"

Fest verankert und trotzdem beweglich. Ein Widerspruch? Beim 11. Zeitzeich(n)en wollten wir zeichnerisch darüber nachdenken. Dieses Mal allerdings stand kein Modell, sondern die Komposition selbst im Mittelpunkt: fünf Linien, drei Kreise, zwei Quadrate und ein oder kein Dreieck. Warum das? Nun, es war der Versuch, in den Grenzen die Lebendigkeit zu erleben. Ja, es gab diese Vorgabe. Und doch durften wir entscheiden, ob wir sie annehmen, durften damit experimentieren, wie es uns beliebte. So dürfen wir auch unser Leben verstehen.

Die Natur zeigt uns am besten, wie Lebewesen fest verankert und doch beweglich sein können. Bäume, die stärkste Stürme aushalten, Pflanzen, die unter widrigen Umständen wachsen und sich sogar vermehren. Wie aber sieht es in unserem Leben aus? Wie halten wir Stürmen und Schwierigkeiten stand? Wo verwechseln wir Unruhe mit Lebendigkeit und Starre mit Ruhe? Und was hilft uns dabei, unseren Ankerplatz zu finden?

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3. April 2024 "Zeitzeichnen" -

9. Online-Zeichnen

"Ich bin nicht allein!"

„Ich bin nicht allein!" - nach Ostern war dies unser Thema des 9. Zeitzeich(n)ens. Einserseits ein merkwürdiges Thema, so nach Ostern, denke ich kurz vor dem Abend. Aber dann fällt mir ein, dass es im Gegenteil sehr logisch ist, dass ich frühestens seit Ostern wissen darf, dass ich nicht allein bin. Richtig krass wird es dann natürlich erst an Pfingsten.

Hinzu kommt ja, dass Alleinsein und Einsamkeit nicht dasselbe sind. Wie bewusst bin ich mir im Alltag dieses Unterschiedes? Und was passiert, wenn ich in mir und um mich herum spüre, dass ich nicht allein bin? Dass ich, wie unter einem Schirm, Geborgenheit erfahre, Wärme, Hoffnung, Zuversicht und so viel mehr? Diesem Gefühl durften wir beim Zeichnen nachspüren. Der Schirm als leicht zu zeichnendes Symbol brachte da so manches zum Vorschein, mit dem wir nicht gerechnet hatten. Jede Linie brachte uns in Verbindung mit uns, mit dem Außen, und in jeder Abrundung fand Begegnung statt.

Die Stimmung veränderte sich in uns, und am Ende musste ich einfach diese kleine Figur zeichnen: voller Energie und jubelnd.

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6. März 2024 "Zeitzeichnen" -

8. Online-Zeichnen

"Und über allem der Frieden!"

Für unser Friedenszeich(n)en wähle ich als Symbol die Friedenstaube. Sie ist wohl das älteste Friedenssymbol, das ich kenne. Ausnahmsweise bediene ich mich einer Kopie der Taube. Bei NeuroArt ist ja doch so manches erlaubt, was die NeuroGraphik nicht gerne sieht.

Es ist vor allem atmosphärisch ein ganz besonderes Zeitzeich(n)en. So nehmen wir es wohl alle wahr. Es ist, als fühlten wir uns noch mehr verbunden als ohnehin, vielleicht weil es guttut, in unserer Sorge um den Frieden nicht alleine, sondern ganz plastisch "verbunden" zu sein.

Das war dann wohl auch eine der wunderbarsten Erfahrungen an diesem Abend: die Verbundenheit untereinander, aber auch die Verbundenheit all unserer Linien auf unseren Bildern.

Gerne, so der Tenor am Ende, hätten wir unsere Bilder nebeneinander gelegt, um diese Verbundenheit physisch zu sehen. Körperlich gespürt haben wir sie aber dennoch. Und wer weiß, in welche Richtung sich die digitale Technik noch entwickelt ;-) Zu meinem Blog

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7. Febraur 2024 "Zeitzeichnen" -

7. Online-Zeichnen

"Jedem Narr sei Kapp!"

Ich habe mit Karneval nicht viel am Hut (auch nicht an der Narrenkappe), aber ich kann Menschen verstehen, für die diese Zeit Lebendigkeit bedeutet und Glücksgefühle auslöst. Aber wie gesagt: nicht mein Ding.

Trotzdem stelle ich mir schon seit einigen Jahren genau diese Frage: Liegt das Reizvolle darin, mich endlich (!) einmal richtig gehen zu lassen, jemand oder etwas anderes zu sein ...? Und vor allem, endlich mal sagen zu dürfen, was man möchte? Der letzten Frage sind wir im 7. Zeitzeich(n)en nachgegangen.

Aber Hand aufs Herz! Hat das jemals funktioniert? Wurden diese Wünsche jemals erfüllt? Weil ich genau daran nicht glaube, ist für mich das neurographische Zeichnen mein Weg, um wirkliche Veränderung zu bewirken, denn hier zeichne ich mir die Welt, wie sie mir gefällt. Steile These? Dann lies einfach weiter. Zu meinem Blog

3. Januar 2024 "Zeitzeichnen" -

6. Online-Zeichnen

"Ausblicke, Ziele, Visionen -was darf 2024 in deinem Leben groß werden? "

Um über diese Frage nachzudenken, bedienten wir uns der Assoziationsmethode der leider viel zu früh verstorbenen Vera F. Birkenbihl, die als Trainerin unzählige Bücher über das Denken und Lernen verfasst hat. Ihre Methode KAWA (Kreative-Ausbeute-Wort-Assoziation) hat der Neurographik-Mastertrainer Jörg Lehmann mit eben jener verknüpft. Es entstand das KÄNGA (Kreativ-Ästhetisch-Neurographische-Assoziation).

In kürzester Zeit konnten wir uns beim Zeichnen dem nähern, was in diesem Jahr für uns groß werden darf. Es gab viele AHA-Momente, denn das Unterbewusste brachte Ideen und sogar Klarheiten hervor, mit denen wir nicht wirklich gerechnet hatten. Insofern dürfen wir unsere Ziele vielleicht noch einmal ganz neu formulieren. Nun ganz kreativ und ästhetisch.

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6. Dezember 2023 "Zeitzeichnen" -

5. Online-Zeichnen

"Du bist ein leuchtender Stern - von Geburt an!"

Am Abend des Nikolaustages wendeten wir uns diesem Zitat des Psychologen und Verhaltenstherapeuten Jens Corssen zu.

In den Worten spiegelt sich eine starke Überzeugung und zugleich eine große Leichtigkeit wider. Bei den Teilnehmenden war der Wunsch spürbar, diese Aussage für sich ganz persönlich anzunehmen, aber ganz einfach war es nicht.

Zu viele Verletzungen und alte Wunden hindern uns oft,  daran zu glauben, dass wir eben jener leuchtender Stern sind - ohne Wenn und Aber.

Da tat es gut, ein so simples Modell zu zeichnen wie einen Stern. Einen Stern, der zunächst nur skizziert wurde. Was sollten wir aber nun damit anfangen? Ein weißer Stern auf einem weißen Blatt. Erst als wir ihn mit einer dunklen Farbe umgaben, ahnten wir, dass das Leuchten gar nicht so weit entfernt war. Richtig beeindruckend wurde unser Stern letztendlich durch die Farbe, die jede/r Teilnehmer/in ihm gab. Von den Umrissen durch die Dunkelheit hindurch zum Licht. Ein wunderbarer Prozess, der uns am Ende vielleicht doch die Überzeugung gab, dass wir wirklich ein leuchtender Stern sind - wahrhaftig und unumstößlich.

1. November 2023 "Zeitzeichnen" -

4. Online-Zeichnen

"Ich bin wertvoll!"

"Ich bin wertvoll!" Eine abgedroschene Floskel? Ein seichter Kalenderspruch ohne Tiefgang? Nein, ganz gewiss nicht, auch wenn es auf den ersten Blick so erscheinen mag.

Es war so wohltuend, dass wir uns an diesem Abend Zeit nehmen durften, genau darüber nachzudenken, wie wesentlich es vor allem für das Erfülltsein im eigenen Leben ist, sich seines Wertes bewusst zu sein. Und zwar bedingungslos, ohne Wenn und Aber.

Mein Selbstwertgefühl sagt mir manchmal etwas anderes. So sind Gefühle eben: sie kommen und sie gehen. Aber je mehr ich um meinen Selbstwert weiß - der ist nämlich unumstößlich -, desto stärker wird auch mein Selbstwertgefühl und desto weniger störanfällig wird es.

 

Ja, ich bin wertvoll - weil ich bin!!! DAS macht mein Leben schlussendlich lebenswert.

P.S. Mir ist übrigens wichtig zu erwähnen, dass das Modell von meiner Trainerkollegin Doris Bürgel stammt. Ihr Thema und ihre Gedanken dazu waren allerdings ganz andere.

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4. Oktober 2023 "Zeitzeichnen" -

3. Online-Zeichnen

"Hörst du auf dein Herz?"

Nachdem das Zeitzeich(n)en im letzten Monat leider ausfallen musste, war das heutige Zeichnen zu der Frage "Hörst du auf dein Herz?" umso intensiver. Und sehr ruhig!

Wie sonst hätten wir auf unser Herz hören können? Da bedurfte es schon der Stille.

Wie oft hören wir wirklich auf unser Herz? Und ist dieser Ausdruck allein nicht schon furchtbar abgedroschen? Das mag sein, aber es kommt darauf an, wie ich ihn fülle. Denn mein Verständnis davon ist nicht, zu tun und zu lassen, was nur für mich gut ist. Ich verstehe vielmehr darunter, gerade so sehr mit mir in Verbindung zu sein, dass ich höre, wie ich mich auch mit meiner Umwelt und letztendlich mit Gott in Verbindung bringen kann. Und so waren wir mittendrin in der NeuroGraphik: Ich verbinde mich.

Durch das Zeichnen des konkreten Symbols "Herz" haben wir zwar gleich zu Beginn die Ebene der reinen NeuroGraphik verlassen und haben auch die NeuroArt integriert. Aber nur wenig.

Wegen der Stille, für die jede Teilnehmerin sehr gerne und selbstverantwortlich sorgte, konnten wir uns einlassen auf jede einzelne Affirmation, der das Zeichnen einer Linie folgte.

Am Ende haben wir vielleicht wieder ein klein wenig gelernt, auf unser Herz zu hören, ihm Raum zu geben und ihm immer öfter zu folgen. Ein Anfang ist auf jeden Fall gemacht.

2. August 2023 "Zeitzeichnen" -

2. Online-Zeichnen

"Stärke geben - Stärke empfangen"

Alles, was wir aussenden, kehrt zu uns zurück.

Dieser Gedanke war der Auftakt zu unserem gemeinsamen Zeichnen unter dem Thema: "Stärke geben - Stärke empfangen oder: Was hat der Bumerang mit meinem Leben zu tun?"

Obiger Gedanke ist frohmachend und beängstigend zugleich. ALLES kommt zurück. Im Laufe des Abends kamen wir weg von dem Bumerang (was mich im Nachhinein ein wenig traurig stimmt), hin zu der "Blume der Stärke", die mich wiederum sehr berührt hat, war sie mir doch irgendwie näher als das Jagdwerkzeug.

Beim Zeichnen durften wir uns Zeit nehmen, um über so manche Frage nachzudenken: Was stärkte in der Vergangenheit meine Blume? Was hat mich wachsen lassen? Womit möchte ich mich neu verbinden bzw. verbunden bleiben? Und: Möchte ich womöglich meinen Standort wechseln?

Jedes einzelne Blütenblatt steht für eine Stärke - solche, die ich vielleicht für ein bestimmtes Projekt brauche, aber auch die, die ich benötige, um mein Leben lebenswert zu gestalten.

Die Teilnehmerinnen durften einen Eindruck gewinnen, wie leicht es in der Neurographik ist, zu modellieren. Haben die Blätter wirklich die richtige Größe? Ist der Stiel stark genug? Oder soll er gar nicht so dick sein, sondern biegsam, um sich besser den Wendungen des Lebens anzupassen?

Viele Fragen, die uns auch noch über die anderthalb Stunden des 2. Zeitzeich(n)ens hinaus begleiten dürfen.

2. Zeitzeich(n)en: Die "Blume der Stärke"
1. Zeitzeich(n)en: Eine Handvoll Ressourcen

5. Juli 2023 "Zeitzeichnen" -

1. Online-Zeichnen

"Eine Handvoll Ressourcen"

An diesem Abend zeichneten wir zu dem Thema "In turbulenten Zeiten zur Ruhe kommen - Eine Handvoll Ressourcen".

Gestartet sind wir mit der Frage, was eigentlich ganz konkrete Ressourcen sind. Viele kennen wir überhaupt nicht, wissen aber, dass sie da sind, denn ohne solche wären wir wahrscheinlich gar nicht lebensfähig.

Als Symbol diente die Hand. In allen Weltreligionen spielt sie eine besondere Rolle. Aber sie steht auch für das Handeln und somit für unsere Selbstwirksamkeit. Zu wissen und zu spüren, dass ich "etwas" tun kann in solch schwierigen Zeiten, verschafft mir oftmals ein gewisses Maß an Ruhe und Zuversicht.

Beim Zeichnen konnten wir erfahren, wie spürbar es ist, wenn neurographische Linien die Hand stärken, wie sie ein Netz vollziehen, das tragfähig ist und mich verbindet mit meiner Umwelt, mit mir selbst.

Obwohl wir nur online miteinander in Kontakt waren, war es so bereichernd, am Ende das Erlebte zu teilen und zu sehen, dass es allen in gewisser Weise gleichermaßen ergangen ist: den Prozess nachzuvollziehen, dass anfangs scheinbar keine Ressourcen vorhanden waren und am Ende wirklich auf jedem Blatt eine "Handvoll Ressourcen" sichtbar war. Als Beschenkte durften wir uns nach anderthalb Stunden voneinander verabschieden.

Rückblick Präsenz-Workshops in der Gymnicher Mühle
21.01.2023 Neurobaum-Workshop "wachsen - stärken - ausrichten"
10.12.2022 Neurobaum-Workshop "Abschied und Neuanfang"
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