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Wenn nicht jetzt, wann dann?




Gestern findet in meiner Stadt eine Demonstration gegen Rechts statt. Trotz der großen Bedeutung des Themas und der Dringlichkeit, sich gegen rechtsextreme Tendenzen zu positionieren, sind nur etwa 2000 Menschen dabei - bei einer Einwohnerzahl von fast 70000. Das sind gerade mal 2,85 Prozent. Ja, darüber bin ich enttäuscht, dennoch bin ich froh, dass die Demo überhaupt stattfindet. Es ist ein gutes Gefühl, mit so vielen Menschen durch die Straßen zu gehen, die sich in diesem Punkt einig sind: Nie wieder ist jetzt.


Der Bürgermeister spricht davon, den Anfängen zu wehren. Dabei liegen die Anfänge doch schon so weit zurück. Nur wollten wir sie nicht sehen. Wir sind so gut im nicht Hinsehen. Aber wie heißt es so schön: Besser jetzt als nie. In dieser Hinsicht stimmt der Satz auf jeden Fall.


Viele Menschen sind zum ersten Mal auf einer Demo. Und während die Stimmen der Veranstalter:innen in meinem Kopf immer leiser werden, wird die Frage in mir immer lauter: Warum sehe ich so viele dieser Menschen nicht auf den Klima-Demos? Die Bedrohungslage ist anders, aber dadurch doch nicht geringer.


Es ist so wichtig zu verstehen, dass die Gefahr durch Rechtsextremismus und die Klimakrise viel enger miteinander verbunden sind als es den Anschein hat. Beide Themen haben Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und unsere Zukunft – auf deine und meine.


Rechtsextreme Ideologien schüren Hass und Spaltung. Das ist uns wohl allen klar. Wenn Lebensraum und Nahrung aber immer knapper werden, passiert dasselbe durch die Klimakrise. Und zusätzlich zerstört sie unsere Umwelt, und Millionen von Menschen und Tieren werden sterben.


Es ist also an der Zeit, dass wir uns gemeinsam für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einsetzen. Wir müssen den Kampf gegen Rechts genauso ernst nehmen wie den Kampf gegen die Klimakrise. Denn nur wenn wir zusammenhalten und uns solidarisch zeigen, können wir diese Herausforderungen meistern.


Lasst uns gemeinsam für eine bessere Zukunft kämpfen - für eine Welt ohne Hass, Ausgrenzung und Umweltzerstörung. Jede und jeder einzelne von uns kann einen Beitrag leisten, um positive Veränderungen herbeizuführen. Es liegt an uns allen, aktiv zu werden und für eine lebenswerte Zukunft einzustehen.

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