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Neurographik - Zeichnen, was dich weiterbringt

Denn manchmal braucht Veränderung keinen Plan, sondern nur einen Stift.

Manche Gedanken lassen sich nicht zu Ende denken. Du wägst ab, suchst nach einer Lösung oder spürst, dass sich etwas verändern soll – und drehst dich dennoch im Kreis.

Dann kann es hilfreich sein, den Stift in die Hand zu nehmen.

Beim neurographischen Zeichnen werden Gedanken, Gefühle und Möglichkeiten sichtbar. Linien begegnen einander, Verbindungen entstehen und das Bild verändert sich. Während deine Hand zeichnet, betrachtest du dein Thema aus einer neuen Perspektive.

Du musst dafür nicht zeichnen können. Du brauchst nur Papier, Stifte und die Bereitschaft, dich auf einen ungewohnten Weg einzulassen.

Nicht schöner zeichnen. Klarer sehen.

Coachingmodell "Ich bin okay"

Neurographik ist eine strukturierte Zeichenmethode, mit der du dich persönlichen und beruflichen Fragen annähern kannst.

Du zeichnest nicht, um ein möglichst schönes Bild zu erschaffen. Du zeichnest, um wahrzunehmen, was dich beschäftigt, neue Zusammenhänge zu entdecken und deinen eigenen Handlungsspielraum zu erweitern.

Neurographisches Zeichnen kann dir helfen,

  • kreisende Gedanken zu unterbrechen,

  • Abstand zu einer Situation zu gewinnen,

  • unterschiedliche Seiten eines Themas sichtbar zu machen,

  • eigene Bedürfnisse deutlicher wahrzunehmen,

  • neue Blickrichtungen und Möglichkeiten zu entdecken,

  • Entscheidungen vorzubereiten,

  • Veränderungsprozesse bewusst zu begleiten.

Die Zeichnung nimmt dir keine Entscheidung ab. Sie kann dir aber helfen, dir selbst genauer zuzuhören.

Bewährte Grundlagen – neue Freiheit

In der Welt der Neurographik hat sich vieles verändert. Der Begründer der Methode, Pavel Piskarev, und das Institut, an dem ich meine Ausbildungen absolviert habe, gehen inzwischen getrennte Wege.

Auch ich habe deshalb gründlich geprüft, wie ich künftig arbeiten möchte.

Meine Entscheidung ist klar: Ich bleibe bei der Neurographik. Gleichzeitig nutze ich die neu entstandene Freiheit, meine Kurse stärker an den Bedürfnissen meiner Teilnehmerinnen auszurichten.

Der ehemalige Basiskurs heißt deshalb künftig „Neurographik entdecken“. Hier steht noch deutlicher das Zeichnen selbst im Mittelpunkt: ausprobieren, erfahren, wiederholen und Sicherheit gewinnen. Der umfangreichere theoretische Hintergrund wird gekürzt und erhält mehr Raum im anschließenden Kurs „Neurographik vertiefen“.

Dabei bleibt für mich eines unverhandelbar: Wo Neurographik draufsteht, ist auch Neurographik enthalten. Die charakteristische Linienführung, die wesentlichen Prozessschritte und der klare Aufbau der Methode werden nicht verwässert.​

Denn gerade ein verlässlicher Rahmen schafft die Freiheit, eigene Erfahrungen zu machen.

Mehr dazu in meinem Blogartikel:

Gingkoblatt

„Ich hätte nie gedacht, dass Neurographik so viel in mir bewegt.“

Eine Teilnehmerin

Dein Weg mit der Neurographik

Neurographik entdecken

Du möchtest die Neurographik von Grund auf kennenlernen und sie für deine eigenen Themen nutzen?

In diesem Kurs erlernst du die wesentlichen Grundlagen und wendest sie von Beginn an praktisch an. Im Mittelpunkt stehen das Zeichnen, das eigene Erleben und die Sicherheit, die Methode später selbstständig einsetzen zu können.

Collage neurographische Bilder Basiskurs
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Neurographik vertiefen

Du kennst die Grundlagen bereits und möchtest mehr verstehen?

Hier vertiefst du deine Kenntnisse, beschäftigst dich ausführlicher mit den theoretischen Hintergründen und erweiterst deine Möglichkeiten durch weitere Zeichenmodelle und der Fertigkeit, deine eigene(n) Geschichte(n) zu zeichnen.

Dieser Kurs baut auf „Neurographik entdecken“ oder einem vergleichbaren Basiskurs auf.

Neurographik beruflich nutzen

Du arbeitest bereits verantwortungsvoll mit Menschen und möchtest die Neurographik in deine bisherige Praxis integrieren?

 

Dieser Kurs vermittelt dir weiterführende Modelle sowie Grundlagen für eine achtsame und klare Begleitung neurographischer Prozesse im berflichen Kontext. 

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Fundiert lernen. Persönlich begleitet.

In meinen Kursen geht es nicht darum, einer Anleitung möglichst schnell zu folgen. Du erhältst Zeit zum Ausprobieren, für Fragen und für deine eigenen Erfahrungen.

In meine Arbeit fließen meine langjährige pädagogische Erfahrung, mein systemischer Blick und meine Ausbildung in der Biografiearbeit ein. Dabei verspreche ich dir keine schnellen Wunderlösungen. Ich begleite dich vielmehr darin, genauer hinzusehen, neue Zusammenhänge zu erkennen und deinen eigenen nächsten Schritt zu finden.

Nach jedem vollständig abgeschlossenen Kurs erhältst du ein Zertifikat, das den Umfang und die vermittelten Inhalte dokumentiert. So wird dein persönlicher Lernweg nachvollziehbar – auch dann, wenn du später bei einer anderen Trainerin weiterlernen möchtest.

Wie möchtest du mit der Neurographik weitergehen?

Das sagen Teilnehmerinnen

"Die Möglichkeit, das Unbewusste zu aktivieren und belastende Erfahrungen in positive Impulse zu verwandeln, hat mich besonders fasziniert.“

"Ich nutze die Neurographik als kreative Möglichkeit der Selbstreflexion – um Ressourcen zu aktivieren, neue Perspektiven zu gewinnen und Veränderungen selbst zu initiieren – all das wird in Zeichenprozessen erlebbar.“

 

"Die Neurographik ist etwas Wunderbares und du hast mich durch deine Achtung für diese Arbeit sehr nah in ihre Verbindung gebracht. Ganz lieben Dank für unseren bisherigen Weg."

"Du hast mir die Neurographik auf sehr einfühlsame, kleinschrittige und potentialorientierte Weise näher gebracht – seitdem lässt sie mich nicht mehr los!"

 

Die Neurographik wurde 2014 von dem russischen Architekten und Psychologen Pavel Piskarev entwickelt. Indem er Erkenntnisse der Neuropsychologie, der analytischen Psychologie, der Gestaltpsychologie und der Soziologie zu einer einzigen Methode vereinte, entstand die Neurographik, die in zahlreichen Modellen umgesetzt wird. Während sie in Deutschland erst seit 2017 gelehrt wird, ist sie in Russland bereits als Wissenschaft anerkannt. 

Darauf beziehe ich mich in allen Kursen und Modellen.

Häufige Fragen

Welche Themen kann ich mit der Neurographik bearbeiten?
Alle. Nein, wirklich. Genau genommen gibt es kein Thema, dem du dich nicht mit der Neurographik nähern kannst. Das kann deine Lebensplanung betreffen – privat und beruflich. Oder auch emotionale Themen, wie die Beziehung zu dir selbst, aber auch zu anderen Menschen oder zu deiner Umwelt.
 

Ist die Neurographik für jede bzw. jeden geeignet?
Grundsätzlich ja. Es hängt auch nicht davon ab, ob du dich für kreativ hältst oder nicht. Jedoch brauchst du eine entsprechende Bereitschaft, den Verstand für eine Weile auszublenden und dich dem hinzugeben, was dir dein Unterbewusstes mitteilen möchte. Das mag anfangs nicht ganz leicht sein, denn niemand gibt gerne die Kontrolle ab. Aber ich habe erfahren, dass sich der Erfolg in der Arbeit mit der Neurographik deutlich schneller einstellt, je mehr ich mich auf das Neue, Ungewohnte einlasse.

Ist die Neurographik eine Therapieform?
Nein, das ist sie nicht, aber sie hat durchaus therapeutische Wirkung. Allerdings ersetzt sie keine fundierte Psychotherapie, sondern kann diese ergänzen und auch die leidige Wartezeit auf eine solche erleichtern. Solltest du dich in psychotherapeutischer Behandlung befinden oder eine solche gerade abgeschlossen haben, dann ist es wichtig, mir dies mitzuteilen und mit deiner Therapeutin/deinem Therapeuten darüber zu sprechen.

Wie sieht eine solche „therapeutische Wirkung“ aus?
Das neurographische Zeichnen kann Blockaden lösen und auch lang verschüttete Themen hervorholen. Darauf solltest du vorbereitet sein. Da es beim Zeichnen aber immer darum geht, in sich hinein zu spüren, wahrzunehmen, was gerade körperlich, emotional und gedanklich „abgeht“, kannst du deinen Prozess lenken und bestimmen, was gerade aufkommen darf und was nicht. Du bist in jedem Moment "Chefin im Ring". Es kann sein, dass du nach dem Zeichnen sehr müde bist. Aber auch das Gegenteil habe ich schon oft erlebt.

Wie lange dauert es, bis sich die gewünschte Veränderung einstellt?
Oh, das ist so, als würdest du mich fragen, wann die ersten Krokusse blühen werden. Beides hängt von verschiedenen Faktoren ab. Oft bemerkst du schon beim ersten Zeichnen eine Veränderung, z.B. indem du mehr Stärke verspürst, in dir etwas zum Fließen gekommen ist, oder du spürst, wie dein nächster Schritt mit Blick auf dein Thema sein kann. Manchmal glaubst du auch, gar nichts zu spüren, aber irgendwann zeigt sich dann doch, dass da „etwas“ passiert ist. Es ist möglich, dass du zu ein und demselben Thema mehrere Bilder zeichnest. Das kann man vorher nicht sagen. Aber eins ist sicher: Jedes Bild bringt dich näher zu dir selbst hin.

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