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  • bettinastrunk

Noch ein bisschen Theorie? Das Abrunden

Aktualisiert: 26. Feb.



Hier will ich noch abrunden - ein wenig!

In jeder neurographischen Zeichnung gibt es sehr viele Linien und noch mehr Kreuzungen. Kreuzungen, das kennen wir aus dem Straßenverkehr, haben häufig Konfliktpotenzial: Ich muss beim Überqueren einer Straße mehrere Richtungen im Blick haben, die Vorfahrt ist zwar geregelt, wird deshalb aber längst nicht immer gewährt und so weiter und so fort.


Immer dann, wenn Konflikte im Anmarsch sind, entsteht Disharmonie. Diese ist nicht gewollt, schon gar nicht in einem so kreativen Prozess wie dem neuro-graphischen Zeichnen. Aber wenn ich mich mit wesentlichen und vielleicht sogar lebenswichtigen Themen auseinander-setze, kommt es in mir automatisch zu Konflikten, so wie bei meinem Gespräch mit den Ahnen. Und dann tut es so gut, Harmonie zu schaffen - nur, indem ich abrunde, also die Spannung aus der "Kreuzung" nehme. Ich erfahre Ruhe und Selbstwirksamkeit.


Und noch was: Dort, wo ich abrunde, entsteht ein Raum. Ein Raum, in dem Begegnung stattfindet und Berührung. Die Linien berühren hier einander und somit auch unsere Gedanken. Sie treten an diesen Stellen besonders intensiv in Kontakt und geben sich gegenseitig Energie. Deshalb darf das Abrunden auch deutlich geschehen. Wenn du dich darauf einlässt, wirst du die Tiefe, die im neurographischen Zeichnen liegt, noch stärker empfinden. Freue dich über jede Abrundung, die du tust: Sie bringt dich in Kontakt - zu dir und zu anderen.

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