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Notizbuch

Schreiben

Auguste Rodin: Der Denker

Schreiben verschafft Klarheit. Und führt uns aus deiner Grübelei heraus. Das fängt schon bei der beliebten Einkaufsliste an. Vielleicht führst du Tagebuch oder ein Journal und weißt um die positiven Effekte, die das Schreiben mitbringt. Deine Gedanken verlieren sich nicht mehr in deinem Kopf, sondern liegen vor dir auf dem Papier.

"Wer schreibt, der bleibt!", heißt es, und daran ist viel Wahres. Aber ist das, was du schreibst, immer das, was bleiben soll? Ist es authentisch oder fehlt dir doch oft der Mut, deine wirklichen Gedanken zu Papier zu bringen?

Schreiben, vor allem wenn du im Flow bist und nicht mehr nachdenkst, bietet eine erstaunliche Möglichkeit zur Reflexion. Nachdem du alles "rausgelassen" hast, kannst du das Geschrieben (und damit deine Gedanken) sortieren und entscheiden, welche bleiben sollen. Welche machtvoll genug sind, um dich weiterzubringen, und welche einfach nur stören.

Außerdem erkennst du dadurch, welche deiner Gedanken überhaupt noch aktuell sind oder ob sie nur alte (un-) Wahrheiten konservieren.

Während des neurographischen Zeichnens kommen dir viele Gedanken. Diese kannst du entweder im Bild festhalten oder auf einem separaten Blatt. Wenn du das Zeichnen nicht ständig unterbrechen möchtest, kannst du mir von deinen Erkenntnissen auch einfach laut zum Mitschreiben erzählen.

Beides, die Neurographik und das Schreiben, nutzen zum Denken den Stift. Es gibt zahlreiche Schreibmethoden, um die eigenen Gedanken zu aktivieren und am Ende den Prozess zusammenzufassen, und zwar so, dass das Geschriebene, genau wie die Bilder, ein Teil von dir und damit sehr kostbar wird.

Notizbuch und Stift

"Mitten im tiefsten Winter wurde mir endlich bewusst, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer wohnt."

Albert Camus

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