Friedenszeichen


Seit Anfang März zünde ich jeden Morgen eine Kerze für die Menschen in der Ukraine an. Es brauchte eine Weile, bis ich realisierte, dass der Einmarsch Russlands in die Ukraine nicht nach ein paar Tagen der Vergangenheit angehören würde.

Seitdem also brennt die Kerze – jeden Morgen. Und es ist nun schon die zweite. Bald werde ich eine dritte kaufen müssen. Sie soll grün sein – grün wie die Hoffnung. Denn ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass in Europa bald wieder Frieden herrschen werde.

Mein Gebet schließt aber nicht nur die Ukrainer*innen ein, sondern auch alle Russ*innen, die im Widerstand kämpfen. Die so mutig sind, dass sie ihre Stimme gegen das russische Regime erheben und sogar ihr Leben dafür geben. Und ich bete für unsere Demokratie, die so verletzbar ist wie nie zuvor. Es ist mein fester Wille, sie zu beschützen, denn sie ist so unbeschreiblich wertvoll. Und sie ist nicht selbstverständlich.

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